Schreibgewitter mit Crauss

Bald wird es wieder schwül und heiß, man weiß nicht, was man unternehmen soll, alle Freunde sind in Urlaub. Man schwitzt und sehnt sich ein Gewitter herbei. Aaaaaber: warum nicht einfach selbst ein Gewitter machen!

Komm zum Schreibgewitter mit Crauss. Wir machen uns das Wetter und die Laune so wie wir sie brauchen. Wortwolken, wilde Winde, schöne Strände, kalte Getränke. Im Schreibgewitter-Workshop probieren wir spannende Geschichten aus, gehen raus, gucken in den Himmel, reimen einen Regenbogen in die Welt.

Was du dazu brauchst? Nix – außer Stiften und Papier und ein bisschen Phantasie. Crauss bringt das gleiche mit und wenn dir gerade nichts einfällt, leiht er dir seine Phantasie einfach aus. Cool, oder?

Die älteren können auch gerne ihr Handy mitbringen, dann machen wir Fotos und schreiben dazu. Und am Ende sitzen wir im Kreis, schlecken ein Eis und lesen uns gegenseitig vor, was wir erfunden haben.

Schreibgewitter mit Crauss
Kreativer Schreibworkshop für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 und ihre älteren Freunde

06.+07. Mai 2021, jeweils von 15:30 bis 19:30 Uhr.
Der Workshop ist kostenfrei. Sollte das gesunde Miteinander es erfordern, findet der Workshop online statt.
Anmeldung wird hier erbeten.

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Schreibgewitter mit Crauss

lyrikjahrbuch: so viel poesie muss sein!

so viel lyrik muss schon sein: auf knapp 250 seiten versammelt das jahrbuch der lyrik 2021 gedichte zu allen themen des lebens. jeden tag ein gedicht, und an den restlichen tagen darfs auch mal ein essay sein …

Crauss ist dabei mit einem begräbnis, geschrieben auf einen holzschnitt von Auguste Kronheim:
die hucken brechen im starren morast, die landschaft / beisst striemen …

weitere favoriten sind Hasune el-Choly, Konstantin Ames und Dominik Dombrowski. es lohnt sich!

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lyrikjahrbuch: so viel poesie muss sein!

hellrote hortensie

2020 arbeitete Crauss bereits in einer unterrichtseinheit über grossstädte mit schülern und schülerinnen der achten klassen des schlossgymnasiums benrath zusammen. der dichter verfertigte poesiefilme zu den texten der jugendlichen.

dieses jahr liefs umgekehrt: die neuner nahmen sich Crauss’ gedicht hellrote hortensie, dachten über farben und gefühle nach – und erstellten posiefilme dazu. die besten vier finden sich in Crauss’ playlist auf youtube.

Bianca & Melina haben wahnsinns zeichnungen zu Crauss’ gedicht angefertigt und sich Kian Kavian als sprecher geholt, der das poem sehr akzentuiert vorträgt.

Toske & Melis liefern spannende eigene bilder zum gedicht mit viel rotem rot. Nele & Clara bringen sehr viel energie mit und setzen auch mit einer eigenen bildauswahl super kreischig geil um, was Crauss in dem gedicht bewegt hat.

Noah & André wirken mit einer dezidiert sachlichen computerstimme dem Crauss’schen kitschüberschwang entgegen. das gelingt, weil es einerseits lustig ist, andererseits aber das bewusst übertriebene des gedichts nicht verleugnet, sondern in einen psychedelischen wirbel saugt, aus dem wir besser gelaunt wieder austreten. vielen dank für die zusammenarbeit!

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hellrote hortensie

lange nichts gehört? und weihnachten so weit?

… kein problem. wer mehr will, kriegt mehr. und zwar in kürze live eingelesen auf Crauss’ instagram-profil die_ewige_enke.

mit sound und verve gibts mehr auch nach wie vor online auf dem weihnachtssampler des aachener indie-labels MODUL8.
2008 erschien die platte, die neben dem mix von Jörg Meyer auch perlen von elektrowilli & sohn oder alphawezen enthält. viel spass!

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lange nichts gehört? und weihnachten so weit?

hurra, es ist eine blackbox!

und das kind spricht gleich drei sprachen!

nach längerer vorbereitungszeit ist endlich BLACKBOX bei slovokult erschienen. BLACKBOX stellt in einer internationalen zusammenarbeit eine auswahl aus Crauss’ bisherigen gedichtbänden vor. die autorin und herausgeberin Elizabeta Lindner besorgte übersetzungen der gedichte ins mazedonische, Mark Kanak steuerte englisch-amerikanische fassungen bei.

BLACKBOX. dreisprachige lyriksammlung [deutsch, mazedonisch, englisch] mit graphiken von Irena Paskali. berlin, skopje: SlovoKult :: Slovothek 2021. isbn 978-3-946538-03-5, softcover, 110 seiten mit 37×3 gedichten aus 7 Craussbüchern.

die mazedonische sprache spricht und versteht man ausser in der republik nordmazedonien in bulgarien und albanien, teiulweise auch in griechenland und serbien. das englisch, in das Mark Kanak die gedichte gebracht hat, trägt einen illinois-akzent in der westentasche, ist aber sicher auch ausserhalb der gegend um den michigansee verständlich.

einen kleinen vorgeschmack mit video und 3fach-text gibts mit klick aufs bild
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hurra, es ist eine blackbox!

drei siegener sagen: prolog!

gerade ist die derzeit beste kunst- und literaturzeitschrift auf dem deutschsprachigen markt mit einer neuen ausgabe erschienen. prolog #21 versammelt beiträge zum thema strukturen.
mit dabei: drei siegener künstler verschiedener sparten. Andrea Freiberg, der neu-siegener Peter Wawerzinek sowie Crauss verfolgen jeweils ganz eigene ansätze, strukturen zu wandeln, zu bekämpfen und überhaupt sichtbar zu machen.
in prolog #7 war Crauss mit uranus II dabei, jetzt erscheint die erweiterung uranus vier (jinn pogy im nebel).

dass das heft für zeichnung und text eins der spannendsten der zeitschriftenlandschaft ist, liegt aber nicht ausschliesslich an immer wieder wertvollen beiträgen, deren urheber sich oft als ausprobierende verstehen. die qualität von prolog liegt eindeutig auch in dem geschick, mit dem Dorit Trebeljahr und Anton Schwarzbach text, zeichnung und texturen in beziehung setzen..

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drei siegener sagen: prolog!

Vollanalog statt digital – Crauss in der SZ über Methoden, alive zu bleiben

Ein Artikel von Jana Albrecht. Hier Wiedergegeben als Belegexemplar.

Poetry Slam: Dead or Alive?!

Siegen. Die virtuellen Möglichkeiten einer Kulturszene in diesen Tagen

jca ■  Ein wenig vergessen und still wirkt das Kulturhaus Lÿz an diesem Novembersonntag. Hier sollte jetzt eigentlich der traditionelle Siegener Poetry-Slam stattfinden. Ein vielfältiges Publikum und ebenso vielfältige Slampoeten aus ganz Deutschland sollten hier in ausgelassener Abendstimmung Kultur genießen.

Sollten … Eigentlich … Aber das Kulturhaus bleibt dunkel, und um die Slampoeten des Landes scheint sich eine leise Stille zu legen. Die Kreativität Kunstschaffender steht ein weiteres Mal in diesem Jahr auf dem Prüfstand. Eine der wenigen Möglichkeiten, auch im zweiten Lockdown „alive“ zu bleiben, ist die Nische der Virtualisierung, durch die über Podcasts und Livestreams ein wenig Normalität in die Wohnzimmer der Menschen gebracht werden kann.

Mit dem Projekt „Support Your Local Artists“ und dem „Virtuellen Hut“ bieten Sebastian Zimmermann, Dirk Hartmann und Martin Horne seit April eine Livestreaming-Plattform für Künstler. Zimmermann sieht im „Virtuellen Hut“ eine willkommene Alternative, die auch unabhängig von Corona in Zukunft Bestand haben könnte. Viele Künstler hätten sich am Anfang zwar schwer getan, in einem leeren Raum mit der Kamera anstelle eines Livepublikums zu interagieren, das Livestreamen sei aber inzwischen ein Stück neue Normalität geworden und bei vielen Artisten und Künstlern mittlerweile routiniert, so Zimmermann im Gespräch mit der SZ.

Um Künstlern nicht nur einen Raum für die Performance zu bieten, sondern sowohl ihnen als auch den Technikern hinter der Kulisse finanziell eine kleine Unterstützung zukommen zu lassen, können z. T. während des Livestreams Spenden über einen Paypal-Button abgegeben werden.

Einen großen Vorteil eines virtuellen Kunstraumes sieht der Mitbegründer des „Virtuellen Huts“ vor allem in der Barrierefreiheit: „Für Menschen, die aufgrund ihrer körperlichen Verfassung nicht ins Theater gehen können, stellt das Livestreamen eine willkommene Alternative dar“, berichtet Zimmermann.

Um „verlorene Nähe“ in Zeiten der Krise wiederzugewinnen, hat sich auch das Bruchwerk-Theater Siegen eine Alternative erdacht und bietet mit einer „Hybriden Livestream-Reihe“ zum Thema Nahaufnahme und mit der Leserunde „Stück für Stück“ in entspannter Atmosphäre ein Onlineformat, das Menschen sich trotz Social Distancing nahe sein lässt. Trotz kreativer Ideen und virtueller Räume vermissen Künstler und Slampoeten die Interaktion mit dem Publikum und hoffen auf die Möglichkeit, bald wieder in einem direkten Kontakt mit diesem auftreten zu können.

Die Kunst- und Kulturszene hat geprüfte und sehr gute Corona-Maßnahmen entwickelt, in die sie bereits viel Geld gesteckt hat.

Tobias Beitzel, überregional bekannter Slampoet aus Bad Berleburg, betrachtet die Beständigkeit virtueller Alternativen mit Skepsis und verbannt auch das Thema Corona aus seinen Texten: „Die Leute haben genug von dem Thema, da muss ich das nicht auch noch in meinen Texten verarbeiten.“ Die Winterzeit während des zweiten Lockdowns nutzt Beitzel vor allem dazu, sein neues Programm „Dorfkind“ voranzutreiben, in der Hoffnung, im Frühjahr damit an den Start gehen zu können.

Beitzel, der mit seinem Sommerabend-Programm, einem Mix aus Poetry-Slam, Singer-Songwriter-Slam und Comedy in Picknickatmosphäre mit überzeugendem Hygienekonzept, eine spannende Alternative zu den virtuellen Angeboten erarbeitete, wünscht sich im Rahmen des staatlichen Appells „Veranstaltungen meiden“ mehr Differenzierung zwischen Privatfeiern und kulturellem Programm. Als Veranstalter betont Beitzel seine Verantwortung, die er gegenüber seinem Publikum hat: „Die Kunst- und Kulturszene hat geprüfte und sehr gute Corona-Maßnahmen entwickelt, in die sie bereits viel Geld gesteckt hat.“ Der momentane zweite Lockdown bedeute für viele seiner Kollegen ein Abrutschen in die Sozialhilfe: „Corona wird eine große Lücke in der Kulturlandschaft hinterlassen“, so Beitzel abschließend beim Gespräch im Innenhof des Oberen Schlosses, dem Ort, an dem noch ein sanftes Rauschen vergangener Poetry-Slam-Veranstaltungen zu verspüren ist.

Ein wenig Optimismus in die Stille bringt Crauss (www.crauss.de), lokaler [tatsächlich: übernational agierender!] Gegenwartspoet, Dozent für kreatives und biographisches Schreiben und Kulturpädagoge. Beim Treffen mit obligatorischer Maske und dem gebotenen Abstand beginnt das Gespräch am Siegufer über sein Projekt: gesprochene Lieder, Videoclip-Ästhetik und eine „vollanaloge“ Perspektive anstelle einer beständigen Virtualisierung „leiser Gedichte“. Trotz eines Plädierens für vollanaloge Seminare und Lesungen greift auch Crauss in heutigen Zeiten auf Online-Alternativen zurück, um „alive“ zu bleiben. So bot er beispielsweise im vergangenen Frühjahr Webinare an in der Reihe „Selbst-Versuche“ des Hauses für Poesie Berlin sowie einen Schreibworkshop über das Online-Portal des Bruchwerk-Theaters. Doch auch Crauss fehlt das direkte Interagieren bei Live-Lesungen und -Workshops, und die Ungewissheit über das Stattfinden geplanter Veranstaltungen bringt ihn, wie viele andere Künstler, zum Nachdenken. Die Buchvorstellung seines neuen Bandes „Blackbox“, einer dreisprachigen Lyriksammlung auf Englisch, Deutsch und Mazedonisch, hätte bereits im November bei der Biennale für zeitgenössische Künste „SlovoKult::LiterARTur::2020“ stattfinden sollen und wurde aufgrund der Pandemie auf den 21. bis 23. Dezember verlegt. Ob seine Lesung zur „Schönheit des Wassers“ in Netphen am 14. Januar 2021 live stattfinden kann, bleibt ebenfalls noch unklar.

Was ist mit und vor allem was wird nun aus unseren Künstlern, Schriftstellern, Musikern und Slampoeten? Leise nutzen sie Nischen, um „alive“ zu bleiben und in „Stille“ auf eine altbewährte, normale Nähe zu ihrem Publikum hoffen zu dürfen. Leise, um an einem Morgen in der Zukunft aus der virtuellen Isolation zurück auf die Bühne treten zu können und in der Interaktion mit ihrem Publikum wieder laut zu sein, denn: „Ohne Kunst und Kultur wird’s still.“

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Vollanalog statt digital – Crauss in der SZ über Methoden, alive zu bleiben

AUFBÄUMEN oder AUFFORSTEN

AUFBÄUMEN oder AUFFORSTEN fragt die zeitschrift AM ERKER in der gerade erschienenen nummer 79. aber warum das “oder”?
seit jahren winden wir uns. seit jahren sterben mensch, natur und liebe wegen okönomisierter monokultur. wollen wir das? wollt ihr das?

Crauss schäumt und bäumt sich auf mit gesteigerter romantik: IM SCHATTEN EINER KASTANIE müht sich ein greis über die katzbuckel von broumov. gleich neben dem poem sucht ein verzweifelter in einer wild-nereidischen waldschaft den schwindenden freund. GHAZAL sowie das genannte gedicht sind hier zum ersten mal abgedruckt.

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AUFBÄUMEN oder AUFFORSTEN

Weshalb ein Berufsfeldpraktikum bei Crauss auch für Lehrämtler interessant ist

Der Praktikumsgeber ist ein im gesamten deutschsprachigen Raum renommierter Dichter, Kurzprosa-Autor, Essayist und Kulturpädagoge. Er wurde Mitte der 1990er Jahre durch neue, produktive Verfahren einer Videoclip-Ästhetik in der Lyrik einem breiteren Publikum bekannt und mit wichtigen Literaturpreisen ausgezeichnet, seine Dichtung in mehr als zehn Sprachen übersetzt.

Der Ort des 80stündigen und über mehrere Wochen auszuführenden Praktikums entspricht der o.g. Adresse sowie dem jeweiligen individuellen Arbeitsplatz/-ort der Studierenden. Neben Tätigkeiten, die die Anwesenheit des Praktikumsgebers erfordern, werden selbständige, ortsunabhängige Recherche- und Pressearbeiten sowie Audio- und Videoschnitt notwendig.

Der Projektrahmen gliedert sich in unterschiedliche Einzelmaßnahmen zur Erarbeitung, Darstellung und öffentlichkeitswirksamen Präsentation der schriftstellerischen Arbeit von Crauss sowie aller damit zusammenhängenden Projekte, bspw. der Erarbeitung eines Schuljahresprojekts Kreatives Schreiben und Unterrichtsvorbereitung zu Allgemeinthemen der Erwachsenenbildung (Vermittlung von Kernkompetenzen).

Die berufsbildenden Kompetenzen, die im Rahmen eines Praktikums im Schriftstellerbetrieb erlernt oder eingeübt werden können, sind u.a.:

» Genaues Lesen, Korrigieren (bspw. im Überblick von der ersten Skizze bis hin zur Drucklegung eines Textes)

» Sicheres Organisieren von Textzusammenhängen und Übergängen (bspw. bei der Vorbereitung von Vorträgen und Lesungen)

» Umgang mit zunehmend wichtigen Techniken digitaler Vermittlung von Inhalten

» Vermittlung zwischen unterschiedlichen Instanzen der Textproduktion und –rezeption

Attraktiv ist ein Berufsfeldpraktikum im Schriftstellerbetrieb gerade weil es nicht im direkten Zusammenhang einer Schule stattfindet, gleichwohl mit jeder Einzelaktion das kommunikative Feld zwischen Vermittelndem und Rezipienten vorbereitet und so auch über den rein schulischen Betrieb hinausweist. Crauss‘ ›Partner‹ rangieren von AG-Schülern* der Grundschule bis hin zu Senioren*, die biographisch schreibend ihr Leben reflektieren und anderen Künstlern, mit denen Inhalte von Gemeinschaftsarbeiten abgestimmt werden müssen. Dabei hält der Content der Praktikumstätigkeiten jederzeit Kontakt zu zeitgenössischen und aktuellen Bezügen der Wirklichkeit.

Bei Interesse: Kontakt aufnehmen.

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Weshalb ein Berufsfeldpraktikum bei Crauss auch für Lehrämtler interessant ist

Nicht verpassen: Lesung und Workshop mit Crauss.

DISKO LÜGT, oder: DER SEKT SCHMECKT NUR, WENN ER PRICKELT

Mittwoch, 09.09.2020 um 19:00 Uhr in der Buchhandlung BÜCHER BUY EVA
Markt 5, 57271 Hilchenbach

Die Lesungen, die Crauss in der heimischen Region hält, sind rar. Der Dichter und Kulturpädagoge ist mit seiner Poesie im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. 2019 hat er zahlreiche private Wohnzimmer mit Gedichten und Geschichten versorgt und sich bei dieser Lesetour selbstverständlich neue Inspiration geholt.

Mit DISKO LÜGT bringt er nun selten gehörte Prosatexte nach Hilchenbach. Denn neben erotischen Kurzgedichten und Liebeslyrik aus seiner Poesieschachtel BUNTE SOCKEN TRAGEN sollen hier endlich einmal wieder Geschichten über die Jugend, das Verliebtsein und das ewige Prickeln in den Lenden zu Wort kommen. Ist es peinlicher, eine romantische Message zu erhalten oder selbst auf Senden zu tippen? Und wieviele Zeichen braucht es, um wirklich alles zu sagen? Vom MOTORRADHELD bis zum SCHUNDFAKTOR ist alles dabei.

Am 12.09.2020 von 14:00 bis 16:00 Uhr findet dann im Museum für Gegenwartskunst Siegen ein Schreibworkshop statt:

Beim Wortwolken-Gewitter passend zum derzeitigen Museums-Thema können alle Interessierten ab 10 Jahre ohne Voraussetzung teilnehmen.

Im Mini-Workshop führt Crauss auf spielerische Weise in unterhaltsame Methoden ein, Texte zu erfinden und zu gestalten. Wir schauen in den Himmel: Wortwolken, Schäfchenwolken, Kumulusmücken, Schwärme von Luftfetzen.

Herzliche Einladung, Hauptsache heiter!

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Nicht verpassen: Lesung und Workshop mit Crauss.

KulturFlecken-Weg: Vogelhaus-Lyrik von Crauss

Passend zu Crauss Waldweg-Installation EIN HÄUSCHEN IM GRÜNEN stellt der Freudenberger KulturFlecken Silberstern e.V. auf seinem Youtube-Kanal ein Audio mit Texten zur Verfügung, die auch vor Ort über einen QR-Code abzurufen sind.

In jedem der Vogelhäuschen findet man mindestens zwei unterschiedliche Texte: Durchs Guckloch (vergittert, damit nichts Unpoetisches drin nistet) kann man ein Waldgedicht lesen, aus der Schublade lässt sich ein weiteres für die Wanderung oder als Postkartengruss entnehmen.

Das Erklär-Video unten zeigt, wie’s geht.

1) zielstrebig dem wald zu 2) landschaft in spe (swirling loneliness version) 3) schonzeit (swirling pastoral mists)
https://youtu.be/MtgDmO-TLS0
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KulturFlecken-Weg: Vogelhaus-Lyrik von Crauss

KulturFlecken-Weg: Kunst im Wald – und EIN HÄUSCHEN IM GRÜNEN

Es gibt ab sofort einen schönen neuen Ausflugstipp fürs Siegerland: Rund um den Kern des historischen Fachwerkstädtchens Freudenberg verläuft ab 16.08.2020 der etwa 6,5 km lange KulturFlecken-Weg, den verschiedene Künstler* mit ihren Werken bereichert haben. Neben namhaften Kunstschaffenden wie Silke Krah, Andrea Freiberg, Bianca Torrado-Berner oder Herb Schwarz ist auch Crauss vertreten, und zwar mit einer Vogelhaus-Installation, die dem Wanderer ein kleines Textfutter mit auf den Weg gibt.

Mehr Infos zur Lage und Route des KulturFlecken-Wegs sowie zu den einzelnen Objekten gibts hier.
Wer direkt zu Crauss’ HÄUSCHEN IM GRÜNEN spazieren möchte, kann das mit folgenden Koordinaten: 50°54’07.5″N 7°51’08.9″E oder 50.902083, 7.852481

EIN HÄUSCHEN IM GRÜNEN, KulturFlecken-Wegpunkt Crauss-Installation


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KulturFlecken-Weg: Kunst im Wald – und EIN HÄUSCHEN IM GRÜNEN

EIN ACH! AUF DIE NATUR

01. AUGUST 2020
Gemeinsame Wanderung ab 14:00 Uhr
Lesung ab 18.00 Uhr

THOMAS ANTONIC, CRAUSS, NATASCHA GANGL & MAX HÖFLER
im Kunsthaus Mürzzuschlag

»aufTrieb 2020« Literatur / Lesung

Das wird die österreichische Literatur nicht überleben. Gerechnet wird mit der freiwilligen Selbstauflösung derselbigen aufgrund ihrer dann endlich eingesehenen Unreformierbarkeit! (Thomas Antonic)

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EIN ACH! AUF DIE NATUR

das magazin leeren … oder: liebhaberzählen

in der sommerausgabe von DAS MAGAZIN, einer bunten, seit 1924 bestehenden kulturbroschüre, gibts ein gedicht von Crauss: liebhaberzählen. also, was man so macht, wenn wegen corona sämtliche keller aufgeräumt sind und entsprechende leichen wiederauftauchen.

das magazin leeren ist freilich ein anderes, nämlich ein einhandthema, das sich aus dem liebhaberzählen ergeben mag …

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das magazin leeren … oder: liebhaberzählen

Prolog 20 is out!

Prolog, das Heft für Zeichnung und Text erteilt eine Absage an die Lethargie und Gleichgültigkeit. Gerechte Kulturförderung in Deutschland? Absage. Kunst, die man sich erschließen muss? Absage. Aufgeben deswegen? Absage Absage Absage!

Das von Dorit Trebeljahr und Anton Schwarzbach initiierte Projekt bringt seit Jahren verschiedene Künste zusammen, nicht nur im Heft, sondern auch in Ausstellungen und Aktionen. Was VERSNETZE für die deutschsprachige Lyrik ist, ist Prolog fürs künstlerische Crossover!

Und was ist drin in # 20 zum Thema Absage (außer Crauss’ coverversion von Madonnas hung up) ? Hier kriegt ihr Klarheit. Und im ersten Teil des Vorworts nebenan auch. Klick klick …

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Prolog 20 is out!

wohnzimmerlesungen

wohnzimmerlesungen sind wieder im schwange, nicht erst, seit Crauss 2019 eine ganze lesetour durch deutsche wohnstuben gemacht hat … mit der notwendigkeit oder zumindest dem bedürfnis, in pandemischen distanzzeiten aus dem privaten heraus zu streamen und dadurch teil kultureller öffentlichkeit zu sein, verstärkt sich aber auch die frage: wie präsentiere ich mich, meine umgebung und meine inhalte in videostreamings. und was unterscheidet echte wohnzimmerlesungen davon.

Konstantin Ames beschäftigt sich in einer grösseren arbeit mit “dichterlesungen seit den 1950er jahren”. unter diesem vorzeichen stellte er Crauss die frage nach der wohzimmerhaftigkeit des literaturstreamings. die antwort kann man nun nachlesen im signaturen magazin, dem forum für autonome poesie.

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wohnzimmerlesungen