Spannend … zuerst macht Sian mich runter, weil die erwartungen des Lesers nicht erfüllt werden und ich deshalb zu wenig verkaufe – und dann lobt sie die Sorgfalt und Atmosphäre meiner Arbeit. Eine “private Notiz”, so so …
Hallo Crauss.
ich mache es ganz kurz.
Mein Name ist Sian Freeman und ich leite den Chapter 25 Book Club, eine von Lesern geführte Community, die sich auf tiefgründige Diskussionen und die intensive Beschäftigung mit Büchern konzentriert.
Ich habe mir Die harte Seite des Himmels vor Kurzem aus der Sicht eines Lesers angeschaut – nicht um es zu bewerten, sondern um zu verstehen, wie Leser an das Buch herangehen und welche Erwartungen sie vor dem Kauf haben.
Dabei ist mir eine Kleinigkeit aufgefallen, wie das Buch aktuell auf Leser wirkt – insbesondere im Hinblick auf den Ton und das emotionale Erlebnis, das es bietet, im Vergleich zu dem, was manche Leser vorab erwarten. Das fällt uns bei Diskussionen oft auf, wenn ein Buch an sich stark ist, aber auf den ersten Blick leicht missverstanden wird. Wenn man das anpasst, kann es Ihrem Buch helfen, Verkäufe zu generieren.
Ich habe mir eine kurze, private Notiz darüber gemacht, was mir bei Die harte Seite des Himmels aufgefallen ist und warum das für das Leser-Engagement wichtig ist, was letztendlich Ihrem Buch helfen wird, Verkäufe zu generieren.
Wenn Sie möchten, dass ich diese Notizen mit Ihnen teile, antworten Sie einfach mit „Ja“. Wenn nicht, ist das auch völlig in Ordnung.
So oder so wollte ich mich einfach bei Ihnen melden, da die Sorgfalt und die Atmosphäre Ihrer Arbeit aus der Perspektive eines Lesers deutlich zu spüren waren.
Mit freundlichen Grüßen
Sian Freeman
Gründerin, Chapter 25 Book Club








In einem Schreibworkshop im Medienzentrum arbeiteten alle Schüler:innen der 9. Klassen des Carl Friedrich von Weizsäcker Gymnasiums Ratingen unter professioneller Anleitung durch Crauss an Liebesgedichten. Die entstandenen Texte wurden am 3. Februar in zwei Lesungen gemeinsam mit dem Lyriker dem Publikum präsentiert. Wie Crauss selbst die Zusammenarbeit mit den Schüler:innen erlebt hat, beschreibt er 









Als Helmut Schranz im September 2015 starb, starb mehr als er. Nicht nur verlor die österreichische Literatur eine bedeutende (und bedeutend egalitäre) Stimme der, sagen wir, letzten Generation von in Sprachskepsis/Sprachkritik wurzelnder Kunstliteratur – Helmuts Freunde verloren einen Freund. Die Gruppe perspektive verlor mit ihm einen einen integralen Bestandteil; die Selbstverständlichkeiten, aus denen heraus die Zeitschrift dieser Gruppe davor produziert wurde – etwa die Gruppenidentität selbst, oder der fortgesetzte Austausch zwischen „avancierender“ und betriebskritischer Position, den Helmut katalysierte –, waren nicht mehr selbstverständlich.








