Stefan Schmitzer hält nicht viel vom klappentext des buches, erkennt in seiner rezension auf fixpoetry aber, dass es mit den heldenmotiven von DIE HARTE SEITE DES HIMMELS “sprachlich deutlich mehr als bloßes lyrisches abmalen symbolträchtiger settings” auf sich hat. Crauss’ texte seien “inhaltlich sorgsam inszeniert, aber sprachlich über ihre inszenierung hinausweisend – sie fliegen über fragmenten eines literarischen journals dahin, das den umgang mit vergeblicher oder halluzinatorische liebe zum gegenstand hat. so müssen wir das ganze buch lesen: angriff auf die eigene coolness.” Schmitzer fühlt sich “bestens unterhalten”.
die komplette buchbesprechung gibts hier. und das buch ausser in jedem engagierten buchladen auch hier beim verlag.
und das sagt Matthias Fallenstein in seiner ausführlichen rezension auf fixpoetry: alles, was da erzählt und beschrieben wird, ist genauso wahr, wie die poesie nur eben es sein kann, und wie eben nur sie es kann. […] Crauss entwickelt in seinem werk einen spürbaren widerstand gegen identitäre diskurse, gleich ob es sich um nationale, religiös-kulturelle, gender- oder sexuelle identitäten handelt, also genau jene felder, die von einer politisch reaktionären rhetorik besetzt werden.
drei weitere texte aus dem band kommen hier.

























Crauss geht dann nach Leipzig, um im Rahmen der Buchmesse die Pilotengedichte vorzustellen, hat dort aber selbstverständlich auch seinen im Verlag Dreiviertelhaus erschienenen Essayband 


Prolog – Heft für Zeichnung und Text
2011 produzierte Crauss mit dem Tonmann Martin Leitner für den ORF “SALZ UND FARBE”, ein Seestück zum Hören, bei dem die Zutat zu sämtlichen Soundeffekten, Beats und Interferenzen allein Crauss’ Stimme war. Nicht mehr, aber auch nicht weniger als Crauss’ Stimme. Ein einsamer Heimkehrer, aber auch: eine volle, halbvolle Kneipe, Möwen und das Knallen eines streikenden Propellers. Die schwüle Luft im Landesinnern sagt dir: von hier aus kehrst du nicht wieder!