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Schlagwort: zwischenrufe

TEXTE fürs SPRECHEN schreiben, umgebung

bei vorträgen im freien kalkulieren Sie die windrichtung ein: gegen den wind zu sprechen ist mühsam(er) als mit dem wind; wenn möglich, ändern Sie die position, von der aus Sie sprechen.

lassen Sie aus akustischen gründen nicht weit hinter  dem rednerpodium eine art rückwand aufbauen, falls kein natürlicher hintergrund besteht. das (a) lässt Sie nicht so verloren auf weiter flur aussehen und (b) führt dazu, dass sich der schall nicht im freien raum verliert.

sprechen Sie draussen langsamer als im geschlossenen raum; nicht schreien, aber mit resonanz und nachdruck sprechen.

oft steht das rednerpult in zu weitem abstand von der hörerschaft. herunter von der bühne – hinein in den saal, denn räumliche distanz schafft auch geistige distanz! viele pulte sind auch zu klobig. sie wirken wie eine absperrung oder barrikade zwischen redner und hörer.

korrigieren Sie vor beginn der rede, was Sie währenddessen stören könnte (zb. ein fenster schliessen)

bei zwischenrufen: ruhe bewahren und entweder
(1) den zwischenruf einfach überhören, besonders wenn der einwand nichtig ist,
(2) kurz und schlagkräftig kontern (das erfordert allerdings eine grosse geistesgegenwart), je nach art des zwischenrufs eine höfliche abfuhr erteilen, oder
(3) wenn Ihnen nicht sofort die richtige antwort einfällt, zunächst im vortrag fortfahren und währenddessen eine entgegnung überlegen bzw. den rufer darauf hinweisen, dass man die frage später noch behandeln wird.

 

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