georgische lyrik im Antiquariat Armin Nassauer: georgisch & deutsch
bei einem gedicht geht es auch immer um den klang der worte und die melodie des ganzen. es wird also ein besonderer nachmittag im Antiquariat Armin Nassauer werden: in georgischer und deutscher sprache erklin-gen hier gedichte aus dem kaukasus. die Auswahl reicht von Nikolo Barataschwili (1817-45), dem grossen dichter der georgischen ro-mantik, über Simon Tschikowani (1903-66) und andere bis hin zu Dato Barbakadse (*1966), einem vertreter moderner georgischer dichtung.
georgien hat eine der ältesten christlich geprägten kulturen der welt, und doch ist diese kultur seit jeher auch „orientalisch“ grundiert: abendland und morgenland begegnen sich am kaukasus seit jahrhunderten.
es lesen Schorena Iakobaschwili, Crauss und Armin Nassauer. dazu gibt es den berühmten georgischen wein, echten georgischen käse und ein paar überraschungen. der eintritt ist frei, der platz aber begrenzt.
samstag, 5. dezember 2015, 14 uhr
Antiquariat Armin Nassauer, hinterstr. 18, in der siegener oberstadt
die veranstaltung bildet teil zwei einer monatlichen vortrags- und lese-reihe. also: weitersagen und die ohren offenhalten!


jede publikumsstimme zählt! am 21.11.2015 um 19:00 findet im
“the point is, by signing all these visas, the consul was flagrantly violating orders, whiche were not to issue a single visa without getting clearance from lisbon. he had a conscience – for which he’ll pay dearly. and in the meantime Salazar’s stuck with a hundred thousand refugees.”
halloween im antiquariat
wow!
“mein kopf ist ein nachtklub”, schreibt Crauss und versammelt die zehn wichtigsten sprachen zwischen moselfränkischund georgisch in LAKRITZVERGIFTUNG. inhaltsverzeichnis, link zur leseprobe und zum promofilm gibts 












… tief in die augen sehen, als im august zum erstenmal in siegen zum eye-contact-experiment aufgerufen wurde. wie oft teilen wir einen stillen moment mit einem fremden menschen? wo ist die zwischenmenschliche verbindung in unseren groszstädten hin?


flüchtlingskinder aus kriegs- und krisengebieten den aufenthalt hier leichter und unterhaltsamer machen wollte, indem man sie auf eine spazierfahrt in panzern mitnehmen wollte? und wennschon sich die reservisten engagieren möchten: wäre nicht ein wettbewerb im notbetten-schnellaufbau oder ähnliches ein geschickterer ‘feldzug’? zeit- und website-angaben im bild anbei sind bewusst gestrichen. ich fordere dringend auf, das nahende event nicht wahrzunehmen und stattdessen 22 EUR (erwachsener) oder 5 EUR (kinder), die das panzerfahren kosten soll, direkt an die aktion lichtblicke oder die siegener kinderklinik zu spenden – ohne umweg über kriegsverherrlichung.
der photokünstler
Marc Baruth macht ein buch daraus mit etwa 52 seiten, ca. 20 farbigen abbildungen, festem einband in 25 x 21 cm und einem text von Rudolf Scheutle, jedes exemplar mit einem signierten und nummerierten abzug, gedruckt bei seltmann & söhne.
Friedrich Kröhnkes diebsgeschichte über einen berliner stadtneurotiker. erstaunlich, dass diebsgeschichte eine art reisebuch ist und sich einreiht in die vorigen romane, in denen es nach asmara, estland, prag, indien und mexiko ging. denn die diebsgeschichte spielt sich in berlin ab.
dass Kleymann “einfach ‘so eine sozialisation’ erfahren hat? dass er in jenen jahren, die er selbst seine ‘kampfzeit’ nennt, von den keuschen und treuen und aufregenden und wechselnden beziehungen zu erst gleichaltrigen und dann, während er älter wurde, immer jüngeren jungen geprägt worden ist? und dass ihm diese gewordenheit und geschichtlichkeit seiner selbst eben behagt? so jedenfalls sieht ers.”
